Mit dem Frühling und der langsam, aber sicher beginnenden Rückkehr von Millionen Zugvögel aus ihren Winterquartieren nach Nordeuropa steigt in Nordostniedersachsen nun auch wieder das Risiko, dass die hochansteckende aviäre Influenza („Vogelgrippe“ oder „Geflügelpest“ des Subtyps H5) in Geflügelhaltungen eingeschleppt wird. Während der Woche brach die Geflügelpest in einer Putenhaltung im Landkreis Cloppenburg, in kleineren Geflügelhaltungen in der Wesermarsch und in Wilhelmshaven sowie einem Vogelpark im benachbarten Heidekreis aus. Auch im Landkreis Harburg wurden zuletzt vereinzelt tote Wildgänse aufgefunden, die positiv auf die Geflügelpest getestet worden sind. Angesichts des steigenden Ansteckungsrisikos ruft der Veterinärdienst des Landkreises Harburg deshalb alle Geflügelhalter – auch Kleinstbetriebe und Hobbyhalter – ausdrücklich auf hin, die zum Schutz vor der Geflügelpest notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten.